17.09.2019

Entscheidungen des Planungs-, Umwelt- und Verkehrsausschusses (PLUV)

 

In der gestrigen Sitzung des PLUV konnten wir erreichen, dass sich die Stadt gegen den geplanten achtspurigen Ausbau der BAB 3 ausspricht. Stattdessen soll in Zeiten von Verkehrsspitzen die vorhandene Standspur freigegeben werden, wie dies bereits heute hinter dem Hildener Kreuz in Richtung Norden praktiziert wird. Die Stadt schließt sich damit entsprechenden Beschlüssen in Langenfeld, Hilden und anderen betroffenen Kommunen an. Lediglich FDP und CDU stimmten unserem Antrag nicht zu! Wir hoffen, dass dieser Beschluss des Ausschusses in der Ratssitzung am 24.September (17:00 Uhr, Stadthalle Alt-Erkrath) bestätigt wird.

Keine Mehrheit fand unser Antrag auf Verbesserung der Buslinie Linie 734 von Alt-Erkrath nach Düsseldorf in den Berufsverkehrszeiten. SPD, CDU und der Vertreter der FDP behaupteten, der S-Bahnbetrieb verliefe weitgehend störungsfrei, deshalb sei eine zusätzliche Anbindung unnötig. Dies entspricht überhaupt nicht unseren Erfahrungen, wir werden daher das Thema weiterverfolgen. Immerhin sprach sich der Ausschuss einmütig für unsere Forderung aus, den Schülerverkehr nach Hilden und Mettmann, wo zahlreiche Erkrather Kinder und Jugendliche Schulen besuchen, auf den Linien 741 und 743 zu verbessern. Hier kommt es immer wieder zu Verspätungen und übervollen Bussen, so dass Schüler*innen nicht mitgenommen werden und nicht rechtzeitig den Unterricht erreichen.     

Abgelehnt wurde auch unsere Initiative, in den Erkrather Zentren Trinkwasserbrunnen zu errichten. Immerhin wurde die Verwaltung beauftragt, zusammen mit den Einzelhändlern ein sog. „Refill-System“ aufzubauen – Bürger*innen können dann an heißen Tagen in beteiligten Geschäften ihre Trinkflaschen kostenfrei mit Wasser auffüllen.

Heftige Auseinandersetzungen wird es auch noch um die Bebauungspläne „Am Wimmersberg“ und „Schulcampus Sandheide“ geben. Beim Wimmersberg geht es u.a. um die Anzahl der Sozialwohnungen und preisgeminderten Wohneinheiten (wir fordern mindestens 40%, Bürgermeister, CDU und FDP reichen bislang 20%) sowie um die von uns beantragte direkte Verbindung für Fußgänger und Radfahrer*innen zur Bahn- und Bavierstraße.

 

Beim Schulzentrum Sandheide geht es uns darum, dass Wäldchen zwischen Schulgelände und Hattnitter Straße/Schildsheide zu erhalten, dass nach dem jetzigen Vorschlag der Verwaltung in den Bebauungsplan einbezogen werden soll.



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