Die Morper Allee in Alt-Erkrath (Bild: JDK/GRÜNE Erkrath)

Mehrere Tage hat uns der verheerende Starkregen und das damit verbundene Hochwasser in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens und in Rheinland-Pfalz in Atem gehalten. Und auch jetzt, wo das schlimmste Unwetter überstanden zu sein scheint, ist die Gefahr in vielen Regionen noch nicht gebannt. An verschiedenen Talsperren ist die Situation nach wie vor angespannt, mussten Menschen evakuiert werden.

Unsere Gedanken gelten allen Betroffenen der schlimmen Katastrophe und wir trauern mit jenen, die Angehörige oder Freunde verloren haben. Wir danken der Feuerwehr, der Polizei, dem Deutschen Roten Kreuz, dem Technischen Hilfswerk, der Bundeswehr und allen anderen Rettungskräften und Freiwilligen, die in den vergangenen Tagen unermüdlich im Einsatz waren und noch sind.

Die Zahl der Todesopfer ist mittlerweile auf über 130 angestiegen. Viele Menschen haben ihr Zuhause und den kompletten Besitz verloren. Noch immer wird nach zahlreichen Vermissten gesucht. Auch die Städte im Kreis Mettmann sind teilweise stark vom Hochwasser betroffen, doch glücklicherweise gibt es hier keine Menschenleben zu beklagen.

In Erkrath ist der Bereich entlang der Düssel in Alt-Erkrath (Morper Allee, Freiheitstraße, Mühlenstraße, Bachstraße und Umgebung) hauptbetroffen, aber auch in Hochdahl und Unterfeldhaus gibt es Schäden, v.a. durch die Überlastung der Kanäle.

Die Trinkwasserversorgung ist sichergestellt, die Brunnen mit der Eigenversorgung wurden kurzfristig vom Netz genommen, laufen aber nach Überprüfung inzwischen wieder. Das Wasser konnte nach Angaben des Geschäftsführers der Stadtwerke zu jeder Zeit unbedenklich getrunken werden.

Betroffene Anwohner*innen aus dem Überschwemmungsgebiet, die nicht privat untergekommen sind, wurden im Schulzentrum Hochdahl untergebracht. Die ca. 100 Geflüchteten in der ehemaligen Hauptschule an der Freiheitstraße sind ins Bürgerhaus evakuiert worden. Übergangsweise werden sie voraussichtlich in der kommenden Woche in freistehende Unterkünfte in Langenfeld und Wülfrath einziehen.

Großartig ist die gelebte Solidarität zwischen den Menschen, die wir überall feststellen können. Wichtig ist jetzt auch schnelle und unbürokratische Hilfe durch das Land für alle Opfer der Starkregenereignisse, wie sie auch unsere Landesvorsitzenden Mona Neubauer und Felix Banaszak fordern.

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