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Im heutigen GRÜNEN Rundbrief stellen wir euch und Ihnen unseren Direktkandidaten zur Bundestagswahl am 26. September, Roland Schüren aus Hilden, vor (siehe www.rolandschueren.de), berichten über einen GRÜNEN Antrag für mehr Klimaschutz bei den Erkrather Stadtwerken sowie neue Entwicklungen im Stadtrat beim Flächenschutz und bitten um Beteiligung beim diesjährigen Stadtradeln. Nachdem die aktuelle Corona-Situation auch wieder Veranstaltungen zulässt, informieren wir über geplante Termine nach den Sommerferien – in der Hoffnung, dass diese dann auch wirklich stattfinden können.

Stadtwerke und Klimaschutz

Neben der Stadt selbst sind die Erkrather Stadtwerke ein wichtiger Akteur beim Klimaschutz. Insbesondere durch die Erzeugung und Versorgung der Haushalte mit Wärme und Strom haben sie erheblichen Einfluss auf die Klimabilanz unserer Stadt. Im Bereich der Belieferung mit Wasser müssen rechtzeitig Maßnahmen zur Anpassung an die nicht mehr zu vermeidenden Folgen der Erderwärmung getroffen werden – die Trockenperioden der letzten Jahre haben gezeigt, dass eine ausreichende Menge an qualitativ hochwertigem Trinkwasser zukünftig keineswegs eine Selbstverständlichkeit sein wird.

Diese Entwicklungen greifen wir in unserem Antrag, der im Aufsichtsrat der Stadtwerke am 19. August (17:00 Uhr, Stadthalle Erkrath) öffentlich beraten wird, auf und fordern rasche Maßnahmen hin zur Klimaneutralität und einem sparsamen Umgang mit unseren Ressourcen. Besonderes Augenmerk werden wir dabei auf die Übernahme des Fernwärmenetzes durch die Stadtwerke legen, über das ca. 90 % der Gebäude in Hochdahl mit Wärme versorgt werden: Diese von uns seit mehr als zehn Jahren geforderte Maßnahme ist nun endlich in greifbare Nähe gerückt und bietet große Chancen zur CO2-Minderung, wenn wir unsere Forderung nach einer raschen Sanierung des Leitungsnetzes und die Umstellung von Erdgas auf Geothermie bei den anderen Fraktionen mehrheitsfähig machen können. Durch Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs und eine fairere Preisgestaltung sollen die Bürgerinnen und Bürger auch wirtschaftlich davon profitieren.

Flächenschutz und neue Baugebiete

Nachdem die Bebauung der Neanderhöhe wohl nicht mehr zu verhindern ist – nicht zuletzt aufgrund des Stimmverhaltens der Mehrheit der SPD-Ratsfraktion, die vor der Kommunalwahl im September 2020 noch öffentlich für eine Aufgabe der Bauabsichten eingetreten war, sich danach im Rat aber exakt gegensätzlich verhalten hat – geht es nun darum, die Zerstörung weiterer Außenbereichsflächen in den nächsten Jahren zu verhindern. Einen Teilerfolg konnten wir dazu in der letzten Ratssitzung vor der Sommerpause erreichen: Die bislang ebenfalls als Bauflächen vorgesehen Gebiete Neuenhausstraße, Reiterhof Niermannsweg und nördliche Peter-Rosegger-Straße in Unterfeldhaus, Eickenberg (östlich des Hackberges) und an der Johannisbergerstraße in Hochdahl sowie die landwirtschaftliche Fläche nördlich des Rosenhofes am Hubbelrather Weg in Alt-Erkrath wurden aus dem Stadtentwicklungskonzept gestrichen. Für die Baufläche "Kleines Bruchhaus" in der Nähe des Naturschutzzentrums wurde mit knapper Mehrheit die Einleitung eines Flächennutzungsplan-Änderungsverfahrens beschlossen. Insgesamt handelt es sich um fast 20 ha, die nach dieser Entscheidung zumindest vorerst nicht bebaut werden sollen. Wir werden darauf achten, dass diese Beschlüsse – insbesondere die Änderung des Flächennutzungsplans – auch tatsächlich umgesetzt werden.

Keine Mehrheit erhielt unser Antrag, auch die Gebiete Erkrath Nord und die sog. Hasenwiese an der Schmiedestraße in Hochdahl-Millrath aus der Bebauung zu nehmen. Insbesondere CDU und SPD, im Falle von Erkrath Nord auch die BmU, halten hier an einer Bebauung fest. Wir werden trotzdem versuchen, zusammen mit vielen Bürgerinnen und Bürgern, dies noch zu verhindern. Durch Flächen wie etwa den Wimmersberg in Alt-Erkrath stehen auch unabhängig von den genannten Bereichen ausreichend Bebauungsmöglichkeiten für neuen Wohnraum in Erkrath zur Verfügung, ohne den Außenbereich immer weiter zu versiegeln.

Mitmachen beim Stadtradeln

Vom 29. August bis zum 18. September beteiligt sich Erkrath auch in diesem Jahr an der bundesweiten Aktion „Stadtradeln“, mit der umweltfreundliche Mobilität und Klimaschutz gefördert werden sollen. Natürlich gibt es auch wieder ein offenes Grünes Team, das im Aktionszeitraum möglichst viele Kilometer mit dem Rad fahren möchte. Wir hoffen auf möglichst viele Anmeldungen.

GRÜNE Termine

Wir hoffen sehr, dass es nach den Sommerferien endlich wieder möglich ist, sich auch persönlich zu Veranstaltungen zu treffen. Geplant haben wir bislang:

  • Sonntag, 5. September: GRÜNE Radtour (Treffpunkt und Strecke werden noch bekannt gegeben)
  • Sonntag, 12. September, ab 14:00 Uhr, Brotbacken für die gesamte Familie im historischen Backhaus Schink in Alt-Hochdahl, Neanderweg

 

Nach den Sommerferien werden wir samstags und an ausgewählten Wochenmarkttagen auch mit Infoständen in den Stadtzentren vertreten sein. Wer uns im Bundestagswahlkampf unterstützen möchte, kann sich gerne unter peter.knitsch [at] t-online.de melden.

Wir wünschen euch und Ihnen eine schöne und gesunde Sommerzeit! Nach den Schulferien meldet sich der GRÜNE Rundbrief mit weiteren Informationen zurück!

Kategorien:Rundbrief
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