GRÜNE: Stadtweiher nicht vorschnell aufgeben

19.08.21 –

Nach Auffassung der Erkrather GRÜNEN darf die Wiederherstellung des Stadtweihers in Hochdahl nicht vorschnell aufgegeben werden. Sie kritisieren, dass nach den Vorschlägen der Verwaltung ohne weitere Gutachten zum Erhalt des Weihers und noch vor der öffentlichen Bürgerinformation am 15. September über das weitere Schicksal der Wasserfläche im Stadtentwicklungs- und im Hauptausschuss Ende August entschieden werden soll.

Nach Ansicht der GRÜNEN reichen die bislang vorliegenden Untersuchungen, nach denen nun plötzlich die bislang vorgesehene Sanierung des Stadtweihers wegen des abgesenkten Grundwasserstandes nicht mehr möglich sein soll, für derart weitreichende Beschlüsse keinesfalls aus. Dies gelte umso mehr, als dass die Untersuchung von dem gleichen Gutachter erstellt worden ist, der vorher stets die Sanierungsfähigkeit festgestellt hatte.

Peter Knitsch, Vorsitzender der GRÜNEN Ratsfraktion und Sabine Georg, GRÜNE Ratsfrau aus der Sandheide: "Der Stadtweiher ist vielen Hochdahlerinnen und Hochdahlern nicht nur ans Herz gewachsen, sondern erfüllt auch viele wichtige Funktionen für das Kleinklima und die Naherholung. Deshalb darf er keinesfalls leichtfertig geopfert werden. Zunächst ist sorgfältig zu überprüfen, wie es zum jetzigen Zustand gekommen ist und welche Möglichkeiten zum Erhalt der Wasserfläche oder zumindest eines großen Teils davon bestehen."

Aus Sicht der GRÜNEN sind erst die Bürgerinnen und Bürger zu beteiligen, bevor die Ratsgremien Beschlüsse fassen, nicht wie bislang vorgesehen umgekehrt. Zudem seien viele Fragen unbeantwortet:

  • Warum kamen die bisherigen Untersuchungen zu offenbar vollkommen falschen Ergebnissen?
  • Warum wurde insbesondere erst jetzt festgestellt, dass der Stadtweiher über keine Abdichtung der Sohle verfügt und der Grundwasserstand in den letzten Jahren über zwei Meter abgesunken ist?
  • Welche Auswirkungen hat dies auf die Natur im Umfeld des Stadtweihers und wie sind weitere Absenkungen zu verhindern?

Darüber hinaus stelle sich die Frage, wer die mehreren Millionen Euro Mehrkosten, die durch die neuen Entwicklungen entstehen, zu tragen hat.

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Pressemitteilung

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